Sandkasten – Für alle Kinder wichtige Spielmöglichkeit

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Backe, backe (Sand-)Kuchen

Der Sandkasten gehört seit vielen Generationen zur Kindheit dazu. Kein Kind, das nicht im Spielsand seine ersten Sandkuchen gebacken, die eigenen Sandburgen gebaut und diverse Sandtiere kreiert hat. Die gute alte Sandkiste wird nie ausdienen und auch unzähligen nachfolgenden Generationen als eine der wichtigsten Spielelandschaften dienen. Sei es auf dem Spielplatz oder als eigener Sandkasten im Garten. Da Sandkästen und Sandspielzeug vor allem im Sommer zu den begehrtesten Spielmöglichkeiten bei kleinen Jungs und Mädchen zählen, fassen wir zusammen, worauf Eltern achten sollten.

Sicher im Sandkasten spielen
Sicher im Sandkasten spielen

Sandkasten auf öffentlichen Spielplätzen

Am schönsten ist für viele Kinder das Spielen im Sandkasten auf einem der öffentlichen Spielplätze, weil sie dort auf viele Spielpartner in unterschiedlichen Altersgruppen treffen. Doch genau dort lauern leider die meisten Gefahren für das Kind. Obwohl wir Erwachsenen früher alle diesen wunderbaren Spielort genutzt haben und wir vermutlich alle unbeschadet dieses Spielerlebnis überstanden haben und geneigt sind zu denken:

„Was uns nicht geschadet hat, wird unseren Kindern auch nicht schaden!

kann man dies heute so nicht mehr stehen lassen. Öffentliche Spielplätze kommen immer mehr herunter und werden von Erwachsenen wie auch Jugendlichen zweckentfremdet. Auf dem Spielplatz liegen zerbrochene Flaschen, Zigarettenstummel und Schlimmeres wie etwa Drogenbestecke. Zudem wird der Sandkasten von streunenden Katzen als Toilette benutzt und leider lassen viele Hundebesitzer ihre Vierbeiner ihr Geschäft in den Spielsand erledigen.

Aus dem einst so geselligen Treffpunkt für Kinder ist leider eine gefährliche Stätte geworden, die Gefahren wie

  • Vergiftung
  • Verletzung
  • Ansteckung mit Krankheitskeimen und Würmern

bedeutet. Selbst, wenn man als Vater und Mutter mit dem Kind auf den Spielplatz geht, ist es kaum möglich, das Kind vor den Gefahren, die in der großen Sandkiste lauern, zuverlässig zu schützen. Viele Eltern erlauben deshalb zwar den Besuch auf dem Spielplatz, verbieten aber das Spielen im Sand und bieten stattdessen den Kindern eine Sandkiste zuhause an.

Der eigene Sandkasten zuhause bringt viele Vorteile

Sämtliche Gefahren die auf dem öffentlichen Spielplatz im Bereich des Sandkastens zu beklagen sind, entfallen in der Sandkiste, die Eltern zuhause aufstellen. Hier haben Väter und Mütter die Kontrolle über den Zustand des Sandes und können so sicherstellen, dass keine schädlichen Gegenstände im Spielsand sind.

Je nach vorhandenem Platz kann ein großer Sandkasten oder eine kleinere Spielfläche eingerichtet werden. Wer keinen eigenen Garten hat, kann zum Beispiel eine Sandmuschel oder eine kleinere Sandkiste auf dem Balkon aufstellen. Allerdings ist auf dem Balkon darauf zu achten, nicht zu viel Sand einzufüllen, denn das Gewicht vom Spielsand ist beachtlich, insbesondere, wenn er durch Regen nass wurde.

Wird die Sandkiste in der Sonne aufgestellt, empfehlen sich Modelle mit Abdeckung, die es im Fachhandel zu kaufen gibt oder auch selbst gebaut werden können. Weitere Tipps finden Sie auf dieser Seite, die sich dem Thema Sandkasten ausführlich widmet und somit ein guter Leitfaden für Eltern darstellt.

Vergleich Sandkasten und Sandmuschel

Zunächst einmal spielt es keine Rolle, für welches Modell Sie sich entscheiden. Wichtig ist allerdings, dass Sie den Sandspielplatz für das Kind abdecken können, um eine Verunreinigung des Spielsandes zu verhindern. Es gibt Sandkästen, die mit einem Deckel ausgestattet sind oder mit einer Plane abgedeckt werden können.

Feste Deckel sind zwar aufgrund des Gewichts manchmal unpraktischer, bieten allerdings den Vorteil, dass sie robust sind und zuverlässig den Sand schützen. Planen reißen relativ schnell und stellen für Katzen nur bedingt ein Hindernis dar. Die Vierbeiner können mit ihren Krallen die Plane zerkratzen oder sich einfach unter die Plane kriechen und so ihre Geschäfte im Sandkasten verrichten.

Sandmuscheln werden in der Regel zweiteilig angeboten. Einteil fungiert als Behälter für den Spielsand, der zweite Teil kann entweder zum Befüllen mit Wasser verwendet werden oder als Abdeckung der Sandkiste. Die Teile der Sandmuschel sind aus Kunststoff gefertigt und können daher beim Sturm weggeweht werden. Dies lässt sich durch Auflegen eines schweren Steins zwar verhindern, allerdings wölbt sich die Abdeckung nach unten durch und somit wird die Sandmuschel schnell unansehnlich.

Welcher Sand zum Befüllen des Sandkastens?

In Baumärkten und großen Spielwarenläden wird eigens Spielsand für die Sandkiste angeboten. Dieser verfügt über gute Eigenschaften, um damit tolle Sandburgen und Sandkuchen zu backen. Alternativ kann auch im Kieswerk oder Sandwerk Sand gekauft werden. Dort kaufen Sie Sand wesentlich günstiger. Nicht immer wird er den Anforderungen an Spielsand gerecht. Haben Sie ein Kies- oder Sandwerk in der Nähe, erfragen Sie am besten die Eigenschaften und bringen in Erfahrung, ob er für Sandkästen geeignet ist.

Wird der Spielsand wirklich nur zum Spielen verwendet und bleibt ansonsten sauber, sollte er etwa alle zwei Jahre ausgetauscht werden. Fällt Laub in die Sandkiste, sollte dies möglichst schnell herausgenommen werden, damit die Blätter nicht im Sand verrotten.

Wo stellt man den Sandkasten am besten auf?

Kinder können stundenlang in der Sandkiste verbringen und sich kreativ ausleben. Daher ist es wichtig, das Kind vor UV-Strahlen zu schützen. Im Frühling kann der Sandkasten durchaus mehr in der Sonne stehen, als im Hochsommer. Ein Kasten mit einem Sonnenschutzsegel bietet sich in jedem Fall an. Der Standort sollte zudem möglichst windgeschützt und regengeschützt stehen.

Bei einem Sandkasten der unten offen ist, kann ein Wurzelvlies verhindern, dass kleinere Nagetiere und Wurzeln sich einen Weg nach oben in den Spielsand verschaffen. Sandkästen, die unten verschlossen sind, bilden Staunässe, wenn das Regenwasser nicht abfließen kann. Bei solchen Modellen ist es deshalb sinnvoll, bei Regen immer abzudecken oder die Bodenplatte mit Löchern zu versehen, damit Regenwasser nach unten ablaufen kann.

Zubehör für den Sandkasten nicht vergessen

Spielspaß gibt es in der Sandkiste natürlich nur, wenn passendes Sandspielzeug vorhanden ist. Für Jungs und Mädchen ist die Grundausstattung an Sandsachen fast gleich:

  • Sandschippe
  • Sandeimer
  • Sandsieb
  • Sandmühle

bilden die wichtigsten Utensilien, um in der Sandkiste oder in der Sandmuschel zu bauen. Außerdem werden Sandförmchen benötigt. Kleinkinder erfreuen sich an Klassikern wie Sandtieren und Blumenformen. Natürlich kommen bei Jungen und Mädels auch eigene Vorlieben zum Vorschein. Förmchen wie Auto, Zug, Flugzeug, Puppe, Schmetterling usw. können individuell anschafft werden und sind tolle Geschenke, die man an Ostern oder zu Kindergeburtstagen in Frühling und Sommer machen kann.

Für die heißen Tage kann darüber nachgedacht werden, ob dem Kind Wasser zur Verfügung gestellt wird, damit es den Spielsand in Matsch verwandeln kann. Kinder lieben das und daher sollten Eltern ein Auge zudrücken, wenn die Kleidung schmutzig wird und mehr Sand am Kind klebt, als im Sandkasten bleibt. Denn beim Sandburgen bauen und Sandkuchen backen soll der Spaß definitiv im Vordergrund stehen.

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