Schuhe für Kinder – Eine Herausforderung für Eltern

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Kinderschuhe – Eine Never-Ending Story

Als Dreifach-Mama kann ich mir gar nicht vorstellen, wie es ist, mal keine Schuhe für Kinder kaufen zu müssen. Während viele Frauen einen Schuhtick haben, lassen mich die neuesten Schuhmodelle regelmäßig kalt, weil ich in meinem Leben bereits gefühlte Millionen an Fußbekleidungen jedweder Form gekauft und ein unglaubliches Vermögen dafür hingeblättert habe. Dabei beschränkt sich meine Schuhsammlung auf einige wenige schicke Modelle, während die Kids jedes für sich einen einzelnen Schuhschrank problemlos belegen können. Kurzum, für mich muss der Schuhkauf inzwischen schnell, unkompliziert, nicht zu teuer und praktisch sein.

Schuhe für Kinder
Schuhe für Kinder

Welche Schuhe braucht das Kind?

Im Babyalter benötigen die Kleinen noch keine Schuhe, es sei denn, es ist Winter und die Füßchen müssen gut warm gehalten werden. Bei den ersten Lauflernschuhen zahlt es sich aus, auf sehr gute Qualität, guten Sitz und unbedenkliche Materialien sowie eine gute Sohle zu achten. Da sollte für Eltern die qualifizierte Beratung im Schuhfachgeschäft eine Selbstverständlichkeit sein. Gutes Schuhwerk dient der Fuß- und Rückengesundheit und unterstützt das Kleinkind bei den ersten Schritten.  Für´s Kindergartenalter kommen die Eltern erstmals in den Stress, mehrere Schuhpaare für den Nachwuchs zu besorgen. Drinnen-Schuhe, Straßenschuhe, Winterstiefel, Schuhe für´s Rutschauto, Gummistiefel, Hausschuhe für zuhause, Pantoffeln für den Kindergarten, Badeschuhe, Reitschuhe usw. Da die kleinen Kinderfüße schnell wachsen, man aber nicht zu großes Schuhwerk besorgen sollte, machen sich Väter und Mütter spätestens halbjährlich auf, um Schuhe für die Kids zu besorgen.

Je größer die Kinder …

… desto mehr Schuhe für Kinder werden benötigt. Sobald Jungs und Mädchen in die Grundschule kommen, geht es erst richtig los. Denn auch in den Grundschulen tragen die Kids heute meist Hausschuhe, damit die Klassenräume und das Schulgebäude nicht so schmutzig werden. Hinzu kommen jetzt auch Sportschuhe. Meist im Doppelpack: Turnschuhe für die Turnhalle – bevorzugt mit weißer Sohle – und natürlich Draußen-Turnschuhe. Kommen dann noch Hobbys hinzu oder wie bei uns die Ausbildung des Großen, ist darüber hinaus auch der individuelle Schuhbedarf abzudecken. Bei uns:

Nachdem ich wieder einmal aktuell ein Schuhsortiment kaufen musste, habe ich überschlagen, wie viele Kinderschuhe man als Mutter oder Vater kaufen muss, bis die Kinder auf eigenen Füßen stehen. Eine beachtliche Zahl:

  • von 0 Jahre bis 3 Jahre – ca. 16 Paar insgesamt
  • von 4 Jahre bis 6 Jahre  – ca. 6 Paar/Jahr
  • von 7 Jahre bis 18 Jahre – ca. 16 Paar/Jahr

Zusammen macht das etwa 226 Schuhpaare pro Kind.

Kind, heb die Füße hoch

Welche Eltern kennen diesen Ausspruch nicht! Man läuft mit den Kindern und von rechts, links, vorne oder hinten ist permanent das bekannte Schlürfgeräusch zu hören. Je länger die Strecke, je unlustiger das Kind, um so lauter wird das Schlürfen. Für mich fast schon ein Albtraum. Denn ein paar mal geschlürft heißt: neue Kinderschuhe kaufen müssen.

Kind, heb die Füße hoch!“ – „Mach ich doch, Mama!“. Schlürf, schlürf.

Wenn der Schuhbedarf immer größer wird und parallel dazu die Haltbarkeit der Schuhpaare abnimmt, neigt man als Mutter und Vater dazu, zumindest für Spielplatz und zum Toben günstigere Modelle in die engere Auswahl zu fassen. Dafür bietet sich eine große bekannte Schuhkette an, die quasi in jeder Stadt örtlich niedergelassen ist. Mit Qualität hat das aber nichts zu tun. Weder Sportschuhe, noch Sandalen oder Winterschuhe halten wenigstens ein halbes Jahr. Noch dazu ist die Auswahl an Modellen nicht gerade umfangreich und spätestens in einem Kalenderjahr hat man bereits alle Schuhvarianten des Geschäfts durch und die Lust am Schuhkauf vollends verloren. Weil der Kassenzettel ja nie aufgehoben wird und so statt dem Umtausch mal wieder ein Neukauf ansteht. Außerdem fordern größere Kinder ein Mitspracherecht ein. „Leonie hat die Schuhe – die will ich auch… Biiiiitte Mama.“ Jungs können das auch: „Ey Mama, die sind voll uncool. Die da, die sind geil!“ Für diese Probleme habe ich jetzt meine Lösung gefunden: mirapodo.de. Anfangs wäre ich niemals auf die Idee gekommen, ausgerechnet dort auch Kinderschuhe zu kaufen. Doch inzwischen ist mir klar: Kinderwünsche, Qualität und Online-Shoppen sollen sich beim Schuhkauf vereinen. Denn weder ich, noch die Kids haben Lust auf solche Stiefel, die gerade mal 29 Tage alt wurden, bevor sie so aussahen:

Stiefel kaputt
Stiefel kaputt

So kaufen wir heute Schuhe

Nach wie vor ist in unserer Familie der Schuhbedarf relativ hoch. Dies liegt mitunter darin begründet, dass die Kids Hobbys haben, die jedem Schuh ordentlich etwas abverlangen. Glücklicherweise ist keins der Kinder ein Couchpotato, sondern sie sind sportlich aktiv und lieben es, mit Freundinnen und Freunden draußen auf den Spielplätzen und im Garten umher zu toben. Sowohl Sportschuhe, Winterschuhe, Sandalen und die Straßenschuhe müssen zwingend eine gute Qualität haben und auch den Füßen einen gewissen Komfort bieten können. Für Kids gilt nämlich genauso wie für uns Erwachsene, dass sie den Unterschied nicht bequemer und bequemer Schuhe sehr genau erkennen und sich beklagen, wenn der Schuh drückt oder nicht toll aussieht. Jungs und Mädchen werden größer und äußern daher auch die Wünsche, was optisch auf sie ansprechend wirkt und was sie cool finden. Sicher ist es für Eltern immer schwierig zu entscheiden, ob man Markenwahn unterstützt oder NO-Name-Produkte kauft. Bei Schuhpaaren zeigt sich jedoch, dass billige Modelle bei Weitem schneller kaputt gehen, als gute Markenschuhe. Darum gibt´s für den Spielplatz günstige, für Sport und Schule/Ausgehen gutes Schuhwerk.

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